


Die Deutsche Oper Berlin kombiniert die Rosenkavalier-Suite von Richard Strauss mit Edward Elgars Enigma-Variationen. Während Strauss den Wiener Walzer ironisch zitiert, porträtiert Elgar in seinen vierzehn Stücken Menschen aus seinem persönlichen Umfeld. Den Kontrast bilden die Vier letzten Lieder von Strauss. Die Vertonungen von Texten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff markieren das Ende seines kompositorischen Schaffens. Die Musik bewegt sich zwischen erhabenen Momenten und einer tiefen, meditativen Melancholie. Ein Programm für Hörer, die sich auf die feinen Nuancen großer Orchesterbesetzungen einlassen wollen.
Richard Strauss‘ augenzwinkernde Walzerkomödie trifft auf seinen musikalischen Abschiedsgruß. Und Edward Elgar gibt dem Publikum ein großes Rätsel auf. Mit seinen Enigma-Variationen schuf Elgar vierzehn Charakterstücke für Orchester, in denen er Menschen aus seinem Umfeld musikalisch portraitierte. Die Vorlage von Richard Strauss‘ Rosenkavalier-Suite ist hingegen ganz eindeutig in den absurd-amourösen Verstrickungen seiner Opernvorlage zu finden – als ironisch gebrochene Hommage an den Wiener Walzer und den Dreivierteltakt. Im Kontrast dazu stehen die Vier letzten Lieder, die Strauss am Ende seines Lebens komponierte. Vertonungen von Gedichten Hermann Hesses und Joseph von Eichendorffs sind von meditativer Abschiedsstimmung durchzogen.
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