


Die Halle der Deutschen Kinemathek wird für Screentime großflächig bespielt. Archivmaterial aus Film und Fernsehen trifft hier auf zeitgenössische Inszenierungen. Die Installation zeigt Arbeitsprozesse hinter den Kulissen und bekannte Szenen. Eine Bilderwelle, eine Sammlungswand mit Kostümen und Postkarten sowie ein Studiokino bilden den Rahmen. Das ehemalige E-Werk dient als Kulisse für diese Auseinandersetzung mit dem audiovisuellen Erbe. Das Studiokino bietet wechselnde Programme zu Themen wie Female Perspectives oder Tricks für Kids.
Mit der multimedialen Installation »Screentime« wird die Halle der Kinemathek zum ersten Mal großflächig bespielt. Gemeinsam mit den Facharchiven wurden Highlights aus Film- und Fernsehgeschichte aus den eigenen Beständen ausgewählt und zu einem gemeinsamen Erfahrungsraum verbunden. Zeitgenössische Inszenierungen eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf das audiovisuelle Erbe und rücken zentrale Fragen in den Fokus: Wie entstehen Filme, welche Bilder prägen ihre Wirkung und wie werden sie bewahrt? Sichtbar werden dabei sowohl die Arbeit hinter den Kulissen als auch ikonische Szenen und populäre Formate. So entfaltet sich die Geschichte bewegter Bilder als ein vielschichtiger, fortlaufender Prozess.\n\nDie Installation umfasst eine großformatige Bilderwelle, eine Sammlungswand mit Exponaten wie Starpostkarten und Kostümen, sowie ein durchgängig geöffnetes Studiokino mit wechselnden Programmen wie »Alles in Bewegung«, »Female Perspectives« und »Tricks für Kids«. Die Szenografie von Chezweitz nutzt die Industriearchitektur des ehemaligen E-Werks für ein lebendiges Labor des audiovisuellen Erbes.
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