


Sabotage gilt meist als äußere Einwirkung. Die Schaubühne am Lehniner Platz stellt die Frage, warum wir uns als Spezies systematisch selbst behindern. Technologie und Datenmengen wachsen, doch das Handeln bleibt destruktiv. Der Abend untersucht, ob Selbstsabotage ein fester Bestandteil menschlicher Gesellschaften ist. Die Veranstaltung verbindet Politik mit Gesellschaftskritik. Es geht um den Widerspruch zwischen Wissen und dem bewussten Abgleiten in autoritäre oder ökologische Krisen.
Saboteure, das sind die anderen. Wirklich? Sabotieren Menschen sich nicht immerzu selbst am besten? Wie kann es sonst sein, dass eine Menschheit, die auf einem Berg an Daten sitzt, in einer Flut an Erkenntnissen schwimmt und über unzählige Technologien verfügt, sich selbst weiterhin so schadet? Ist die Selbstsabotage Menschen und Gesellschaften eingeschrieben? Werfen sie sich deshalb, wider besseres Wissen, in autoritäre Untiefen und stürzen uns in die Klimakatastrophe?
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