


Ein Haus an einem märkischen See dient als Kulisse für ein Jahrhundert deutscher Geschichte. Die Bewohner wechseln, während die politischen Umbrüche von der Weimarer Republik bis zur DDR an den Wänden haften bleiben. Der Film zeichnet nach, wie sich gesellschaftliche Brüche in privaten Schicksalen niederschlagen. Nach der Vorführung findet ein Gespräch mit Volker Schlöndorff statt. Günter Keil moderiert den Austausch über die Entstehung und die historische Einordnung des Werks. Es geht um die Verbindung von privatem Raum und öffentlicher Zeitgeschichte. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern statt. Der Rahmen ist bewusst auf eine tiefere Auseinandersetzung mit dem Stoff ausgelegt.
Special Preview in Kooperation mit der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern (IKG). Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit Regielegende und Oscarpreisträger Volker Schlöndorff statt, moderiert von Günter Keil.\n\nEin Haus an einem märkischen See steht im Mittelpunkt wechselnder Lebensgeschichten. Über Generationen hinweg wird es von unterschiedlichen Menschen bewohnt, deren Schicksale eng mit den politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen des 20. Jahrhunderts verknüpft sind. Von den Jahren der Weimarer Republik über die Zeit des Nationalsozialismus bis hin zu Krieg, Nachkriegsjahren und dem Leben in der DDR spiegelt der Ort die Hoffnungen, Brüche und Verluste seiner Besitzer wider.
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