

Die Ausstellung spannt einen Bogen über 800 Jahre deutscher Naturgeschichte. Sie beginnt bei Hildegard von Bingens Konzept der grünen Schöpferkraft im 12. Jahrhundert. Der Fokus liegt auf der Verknüpfung von Biologie, Glauben und gesellschaftlicher Macht. Dabei werden unterschiedliche Naturkonzepte der beiden deutschen Staaten im 20. Jahrhundert gegenübergestellt. Ein Teil der Untersuchung widmet sich der frühen Anti-Atomkraft-Bewegung in Wyhl. Es ist eine Auseinandersetzung mit der Frage, wie Natur in verschiedenen Epochen wahrgenommen und politisch instrumentalisiert wurde.
Verhandelt werden 800 Jahre Geschichte: Der Bogen reicht von Hildegard von Bingens Begriff der „viriditas“, der grünen Schöpferkraft, im 12. Jahrhundert bis zur frühen Anti-Atomkraft-Bewegung in Wyhl und den unterschiedlichen Naturkonzepten in beiden Deutschlands im späten 20. Jahrhundert. Die
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