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GEREIZTHEITEN: Gabriele Tergits Berliner Gerichtsreportagen

Gabriele Tergit saß zwischen 1924 und 1933 in Berliner Gerichtssälen. Sie notierte, was die Gesellschaft im Innersten zusammenhielt oder zerbrach. Von Wohnungsnot bis zu den Vorboten politischer Radikalisierung. Das Theater im Palais bringt diese Protokolle auf die Bühne. Gitarrenmusik und historisches Filmmaterial ergänzen die Lesung. Die Stimmung ist beklemmend und lässt wenig Raum für leichte Unterhaltung. Es geht um die Justiz einer untergehenden Ära. Die Texte zeigen, wie schnell sich gesellschaftliche Normen verschieben können. Ein Abend für alle, die Geschichte lieber durch ihre Abgründe betrachten.

Kultur & GeschichteChillignachdenklichkulturell
Wann
Fr., 9. Okt. · 19:30 – Fr., 9. Okt., 21:30
Wo
Theater im Palais
Theater im Palais, Am Festungsgraben 1, 10117, Berlin
Location ansehen →
Eintritt
27,50 €

Gut zu wissen

Das erwartet dich

  • Konzertant-filmische Lesung historischer Gerichtsreportagen
  • Einblicke in die Justiz der Weimarer Republik
  • Begleitung durch Gitarrenmusik und Archivmaterial
Gut fürKulturinteressierteGeschichtsbegeisterte

Eher nichts für dich, wenn: du einen unbeschwerten Abend mit leichter Unterhaltung suchst

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Häufige Fragen

Wer war Gabriele Tergit?

Gabriele Tergit war eine jüdische Journalistin und Schriftstellerin aus Berlin. Sie berichtete in den 1920er und frühen 1930er Jahren aus Berliner Gerichtssälen.

Was sind die Themen der Lesung?

Die Lesung behandelt Tergits Gerichtsreportagen. Es geht um das Berliner Leben zwischen 1924 und 1933. Themen sind soziale Not, Kriminalität und der Aufstieg des Nationalsozialismus.

Gibt es musikalische oder filmische Elemente?

Ja, die Lesung wird von Gitarrenmusik und filmischen Alltagsszenen aus der Weimarer Republik begleitet. Es ist eine konzertant-filmische Darbietung.

27,50 €

Eintritt · Quelle: theater-im-palais.de