


Alina Gause betrachtet Berlin als Zustand. In ihrem Musiktheaterabend am Festungsgraben 1 verknüpft sie persönliche Geschichten mit souligen Songs. Das Programm verzichtet auf die üblichen Klischees der Stadt. Stattdessen geht es um den Alltag, historische Ereignisse und die Frage, was die Menschen hier eigentlich ausmacht. Die Stimmung bleibt dabei reflektiert und authentisch. Es ist eine Auseinandersetzung mit der Stadt, die zwischen Humor und Ernst pendelt.
Die gebürtige Berlinerin Alina Gause wirft in ihrem unterhaltsamen Solo-Musiktheaterabend einen sehr persönlichen Blick auf ihre Heimatstadt. Kritisch, humorvoll und zärtlich zugleich werden Alltagsmomente der Großstadt eingefangen, historische Ereignisse aus einem ganz eigenen Blickwinkel beleuchtet und Fragen nach den Wesenszügen der hauptstädtischen Bevölkerung gestellt.\n\nIn Gauses autofiktionalen Geschichten und souligen Songs, die den Witz, die Gewalt(igkeit) und den besonderen Pulsschlag dieser Stadt widerspiegeln, ist Berlin keine schillernde Metropole, kein Sujet pittoresker Zillestuben-Lieder, sondern ein Zustand, eine Überzeugung, ein Lebensgefühl.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du eine rein dokumentarische Stadtführung erwartest
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