


Die ehemalige Ausreisehalle am Bahnhof Friedrichstraße dient heute als Erinnerungsort. Die Ausstellung dokumentiert, wie die Teilung Deutschlands den Alltag prägte und welche Kontrollen Reisende passieren mussten. Besucher gehen durch eine originale Passkontrollkabine. Der Weg führt direkt durch die Räume, in denen einst über Ausreisen entschieden wurde. Im Zentrum stehen Berichte von Zeitzeugen. Sie erzählen von Fluchtversuchen und der Aufrechterhaltung von Familienkontakten durch Briefe und Pakete.
Unsere Ausstellung „Ort der deutschen Teilung“ zeigt am historischen Ort, wie es zur Gründung der zwei deutschen Staaten und zum Bau der Berliner Mauer kommt, wie die Zoll- und Passkontrollen im Tränenpalast und die Überwachung am Grenzübergang Friedrichstraße funktionieren. Im Tränenpalast können die Besucherinnen und Besucher den Ablauf der Grenzabfertigung nachvollziehen und durch eine Original-Passkontrollkabine gehen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die persönlichen Geschichten der Menschen, die die deutsche Teilung am eigenen Leib erlebt haben. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen schildern in Interviews ihre Fluchten, und wie sie über Briefe und Pakete Kontakt zu ihren Familien im anderen Teil Deutschlands halten.
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