


Johann Heinrich Danneckers Porträt von Friedrich Schiller prägt unsere Vorstellung des Dichters bis heute. Der Vortrag im Knoblauchhaus analysiert, wie diese spezifische Arbeit die Wahrnehmung eines ganzen Lebenswerks formte. Christian Hofmann, Leiter des Schillerhauses Rudolstadt, beleuchtet das Verhältnis zwischen dem Bildhauer und seinem Modell. Er zeichnet die Entstehungsgeschichte der Büste nach und ordnet ihre kunsthistorische Bedeutung ein. Die Veranstaltung findet in den Räumen des Knoblauchhauses statt. Es geht um die Hintergründe eines Kunstwerks, das weit über seine Zeit hinaus Bestand hat.
Warum prägt die Arbeit eines Bildhauers unser Bild des Dichters Friedrich Schiller bis heute?\n\n„… dass Dein Bild einen unbegreiflichen Eindruck in die Menschen macht“, schrieb der Bildhauer Johann Heinrich Dannecker (1758 – 1841) an Friedrich Schiller (1759 – 1805) über seine Büste des Dichters. Das Bildnis wurde weit mehr als ein Portrait: Es prägte über Generationen, wie Schiller von den Menschen wahrgenommen wurde. Der Vortrag beleuchtet die Entstehung der Büste, die Beziehung zwischen Künstler und Dichter und die Wirkungsgeschichte des Werks. Außerdem erfährst du, warum Schiller 1804 sogar über einen Umzug nach Berlin nachdachte.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du dich nicht für kunsthistorische Details interessierst
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