

Miranda July seziert in ihrem Roman patriarchale Konzepte von Weiblichkeit. Die Protagonistin bewegt sich zwischen Motelzimmern und alltäglichen Begegnungen. Die Lesung im TD Berlin arbeitet mit einer intimen Tagebuchform. Der Text verbindet zarten Witz mit einer reflektierten Auseinandersetzung über weibliche Kreativität. Es geht um den Prozess der Selbstermächtigung. Die Veranstaltung beleuchtet, wie Lust und Identität abseits konventioneller Erwartungen funktionieren.
Zwischen dem Umbau ihres Motelzimmers, Zuckerwatteträumen, und Begegnungen mit älteren Frauen sprengt Miranda Julys Protagonistin patriarchale Konzepte von Weiblichkeit und Lust. In intimer Tagebuchform und mit zartem Witz schreibt der Roman sich tief in die Kraft und Kreativität weiblicher Selbstermächtigung hinein.
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Eher nichts für dich, wenn: du dich für klassische Erzählstrukturen interessierst oder nach leichter Unterhaltung suchst
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