


Das Tiergartenviertel war um 1920 ein Zentrum für Kunstschaffende und Händler. Die Kunstbibliothek dokumentiert das Leben dieser Menschen am Matthäikirchplatz. Die Ausstellung zeigt Biografien von Fotografen, Modeschöpfern und Innenarchitekten. Sie dokumentiert eine Ära, die 1933 gewaltsam endete. Der Blick zurück macht den Wandel des heutigen Kulturforums sichtbar. Die Präsentation ist frei zugänglich.
Eine frei zugängliche Präsentation der Kunstbibliothek erinnert an die kreative, kunstbegeisterte Bewohnerschaft rund um den Matthäikirchplatz vor 100 Jahren. Bilder und Texte zum Leben und Wirken ehemals berühmter Anwohnerinnen erzählen von einer glanzvollen Epoche, die 1933 durch den NS-Staat brutal beendet wurden.\n\nDas Tiergartenviertel galt seit den 1860er Jahren als eines der schönsten Viertel Berlins. In den 1910er- und 1920er-Jahren war das Viertel dann der „place to be“ für Künstlerinnen und Kunsthändler, Innenarchitektinnen, Modeschöpferinnen und Fotograf*innen. Die Kunstbibliothek lädt mit ihrer Präsentation ein zu einer faszinierenden Zeitreise in die Vergangenheit des Kulturforums. Mit einem Mal werden Erinnerungen an längst vergessene Menschen wieder lebendig, die für die Künste und mit den Künsten lebten.
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