


Das antifaschistische Gedenktafelprogramm in Kreuzberg startete 1987. Die Tafeln an den Hauswänden erinnern an Menschen, die im Nationalsozialismus Widerstand leisteten oder verfolgt wurden. Trille Schünke-Bettinger führt zu ausgewählten Standorten im Bezirk. Dabei geht es um die Geschichte der Tafeln und weiterführende erinnerungspolitische Fragen. Der Rundgang endet im FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum. Dort gibt es Raum für einen gemeinsamen Austausch über die behandelten Themen.
Anlässlich des 750-Jahr-Jubiläums der Stadt Berlin 1987 wurden in Kreuzberg die ersten Gedenktafeln des Kreuzberger antifaschistischen Gedenktafelprogramms enthüllt, die bis heute noch einige Hauswände im Bezirk zieren. Die Gedenktafeln erinnern an Menschen, die Widerstand gegen den Nationalsozialismus geleistet haben und an Verfolgte.\n\nBevor sich die Initiierung 2027 zum 40. Mal jährt, gibt Trille Schünke-Bettinger (Antifaschistinnen aus Anstand) eine Führung zu ausgewählten Tafeln und verhandelt dabei erinnerungspolitische Fragen. Im Anschluss ist ein gemeinsamer Austausch im FHXB Museum geplant.
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