


Olga lebt allein in einem anonymen Wohnblock. Ihr Alltag folgt einer strengen Routine, soziale Kontakte haben darin keinen Platz. Die finanzielle Not zwingt sie jedoch dazu, ein Zimmer unterzuvermieten. Ein Mann zieht ein und bringt seinen neunjährigen Sohn mit. Was als rein zweckmäßige Wohnsituation beginnt, entwickelt sich anders als geplant. Olga baut eine Verbindung zu dem Kind auf, die ihre kontrollierte Existenz erschüttert. Die drei Leben verflechten sich zunehmend. Das Arthouse-Drama beobachtet diesen Prozess in einer intimen Atmosphäre. Es ist ein Film über die Unvorhersehbarkeit menschlicher Nähe.
Ein Wohnblock in Mexiko-Stadt. Olga führt ein streng geregeltes, ereignisloses Leben zwischen Sudoku-Spielen, gelegentlichen Einkäufen und dem ewigen Kampf gegen die Stubenfliegen in der Wohnung. Als sie in einer finanziellen Notlage ein Zimmer untervermieten muss, zieht Tulio ein, der aus Oaxaca in die Hauptstadt gekommen ist, um seine Frau im nahe gelegenen Krankenhaus zu versorgen. Auch bei Tulio ist das Geld knapp, weshalb er seinen kleinen Sohn Cristian als heimlichen Untermieter mit in die Wohnung schmuggelt. Als Cristian vor einem Laden einen „Cosmic Defenders Pro“-Spielautomaten entdeckt, beginnt sich Olgas Leben auf überraschende Weise mit dem ihrer ungebetenen Gäste zu verflechten.
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