


Hiddensee ist mehr als nur ein schmaler Streifen Land in der Ostsee. Der Film blickt zurück auf die 1920er Jahre, als Künstler und Intellektuelle wie Gerhart Hauptmann die Insel prägten. Die Dokumentation verknüpft diese Zeit mit den gesellschaftlichen Spannungen der Gegenwart. Es ist ein Porträt, das Deutschland im Miniaturformat zeigt. Das Colosseum Filmtheater bietet den Rahmen für diese Reflexion. Die Erzählstränge ziehen sich über Generationen und zeichnen ein Bild von Freiheit und ihren Grenzen.
Hiddensee, ein nur 17 Kilometer langer Streifen Land in der Ostsee, geliebt als Sehnsuchtsort der Freiheit. Sonnenanbeter, Nacktbader, Künstler, Punks und Prominente strömen seit jeher in Scharen auf die Insel. Der Dokumentarfilm reist durch ein ganzes Jahrhundert bis in die goldenen 1920er zurück, als die intellektuelle Avantgarde hier zu Hause ist – wie Stummfilmstar Asta Nielsen oder Literatur-Nobelpreisträger Gerhart Hauptmann. Damals wie heute ist Hiddensee gezeichnet von politischen Verwerfungen, die sich im ganzen Land abspielen. Deutschland im Miniaturformat. Mehrere Erzählstränge, verschränkt über Zeiten und Generationen, führen schließlich zu den sich unaufhörlich zuspitzenden Spannungen der Gegenwart.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du einen leichten Unterhaltungsfilm ohne historischen Tiefgang erwartest
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