


Die nigerianische Filmemacherin Omah Diegu verknüpft in ihrem Essayfilm die eigene Migrationsgeschichte mit einer persönlichen Erzählung an ihren Sohn. Das Werk von 1992 fungiert als poetische Abrechnung mit gesellschaftlichen Strukturen. Es geht um Rassismus, Misogynie und den Kampf gegen Widerstände. Die Vorführung in der Betonhalle wird von einem Gespräch begleitet. Bettina Ellerkamp und Merle Kröger moderieren die Veranstaltung mit der Regisseurin. Das Gespräch findet auf Englisch statt, der Film läuft in der deutschen Fassung. Der Abend bietet Raum für eine reflektierte Auseinandersetzung mit Geschichte. Es ist eine Einladung, sich mit den persönlichen und politischen Dimensionen von Migration zu befassen.
Die Künstlerin und Filmemacherin Omah Diegu aus Nigeria dreht 1980 den autobiografischen Kurzfilm African Woman U.S.A., der das Thema Immigration in die USA aufgreift. Daran schließt die Künstlerin mit ihrem Essayfilm von 1995 an, in dem sie ihrem Sohn Ozim die Geschichte seiner Herkunft erzählt. Ein Film wie ein Revolutionslied, das mit den Mitteln der Poesie Rassismus und Misogynie den Kampf ansagt.\n\nGast: Omah Diegu, Moderation: Bettina Ellerkamp & Merle Kröger\nFilmvorführung (deutsche Originalfassung) mit Gespräch in englischer Sprache
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