


Drei Performer untersuchen im DOCK 11 den Zerfall einer Identität. Die Grundlage bildet Shakespeares Lear, reduziert auf den Kampf gegen das eigene Spiegelbild. Der Körper wird zum Schlachtfeld für Machtgier und den drohenden Absturz. Die Tänzer agieren abwechselnd als Verfolger und Gejagte, während sie die Grenzen zwischen Realität und Schatten auflösen. Die Inszenierung nutzt eine dynamische Tanzsprache, um den inneren Aufruhr des Protagonisten zu zeigen. Es ist eine Arbeit über den Kontrollverlust und die Unfähigkeit, sich selbst zu erkennen.
A contemporary dance piece for three performers, inspired by William Shakespeare’s tragedy „King Lear“. It depicts Lear battling his own shadow, which refuses to let him go and embodies all his hybrid hubris as well as his misjudgement of his surroundings. The dancers are both real people and each other’s shadows; the pursued and the pursuers at the same time. This inner struggle is translated into a powerful, dynamic dance language – Lear, who does not know who he is, dances aimlessly, shouts at the elements and battles his alter ego. The piece explores the precarious balancing act on the brink of the abyss, the dizzying vertigo of the lust for power and the constant fear of falling.
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