


Berlin in den Neunzigern war ein anderer Ort. Mieten waren niedrig, Kneipen entstanden in Kellern und das Leben fand in leeren S-Bahnen statt. In dieser Zeit formierte sich die Band Lax. Die Musiker trafen sich dreimal wöchentlich zum Proben. Ohne den Druck eines festen Jobs entstand ein eigener Sound, der bis heute Bestand hat. Die Stücke von damals bilden das Fundament für diesen Abend. Henrik Walsdorff am Altsaxophon, John Schröder am Klavier, Gerold Genßler am Kontrabass und Uli Jenneßen am Schlagzeug spielen Jazz. Der Alte Schwede bietet den Rahmen für diese Rückschau.
Berlin in den Neunzigern: Man wohnte für 80 Mark Miete und wenn einem die Wohnung nicht gefiel, zog man halt in eine doppelt so große für 100 Mark. Die Hausverwaltungen telefonierten einem hinterher und flehten die Menschen an, doch bitte einen Vertrag zu unterschreiben. U- und S-Bahn fuhren nachts durch und waren leer – Kontrolleure gab es nicht und wenn es sie gegeben hätte, wären sie ausgelacht worden. Im Sommer fuhr man bei offener S-Bahn-Tür und ließ sich das Haar zausen. Alle Menschen waren Brüder. Täglich entstanden neue Kneipen, ein paar Bierkisten zum Draufsetzen in einem leeren Keller reichten. Niemand wäre auf die Idee gekommen, sich über die Lautstärke eines Konzertes zu beschweren. In dieser Welt entstand die Band Lax. Wir trafen uns drei Mal wöchentlich zum Proben – arbeiten mußte keiner – und probierten aus, was das Zeug hielt. Herausgekommen ist ein eigener Sound und eine Menge Stücke, die wir heute noch spielen. \n\nHenrik Walsdorff – alto sax, John Schröder – piano, Gerold Genßler – double bass, Uli Jenneßen – drums
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du moderne Clubmusik oder große Konzerthallen bevorzugst
In der dayt-App hast du dieses Event auf der Karte, in deiner Merkliste und mit Deals in der Nähe.
Enthält KI-generierte Texte
Dein Event? Übernimm es kostenlos · Fehler melden · Event vorschlagen





